Corona-Protokolle / RKI-Files

Die „RKI-Files“ beziehen sich auf die Protokolle des Krisenstabs des Robert Koch-Instituts (RKI) während der ausgerufenen Corona-Pandemie. Das Robert Koch-Institut ist eine Bundesbehörde in Deutschland, die für die Überwachung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten zuständig ist. Das RKI ist dem Gesundheitsministerium unterstellt. Es ist weisungsgebunden und kann Aufträge des Gesundheitsministers nicht ablehnen (Rechtsgrundlage des RKI ist § 2 des BGA-Nachfolgegesetzes). Vielen Bürgern ist nicht bekannt, dass es sich beim Robert-Koch-Institut und beim Paul-Ehrlich-Institut um Bundesbehörden handelt, die gegenüber dem Bundesgesundheitsministerium weisungsgebunden sind. Es sind keine unabhängigen Forschungseinrichtungen, die die Bundesregierung während der Pandemie unabhängig informieren. 

Während der COVID-19-Pandemie spielte das RKI eine zentrale Rolle bei der Bewertung der Situation, der Entwicklung von Richtlinien und der Beratung der Regierung. Aber nicht nur das: Die Regierenden als auch die Gerichte machten die RKI-Bewertungen „zum Maß aller Dinge“.

Die „RKI-Files“ oder Protokolle des Krisenstabs enthalten Aufzeichnungen von Besprechungen, Entscheidungen und Diskussionen innerhalb des RKI und möglicherweise auch mit anderen relevanten Akteuren während der Pandemie. Diese Protokolle können wichtige Einblicke in die Herangehensweise und Entscheidungsfindung des RKI während der Krisenbewältigung bieten und sind daher für die Transparenz und das Verständnis der Maßnahmen und Entscheidungen im Zusammenhang mit der Pandemie von Bedeutung!

Multipolar berichtet, dass sie:“ …die bislang geheim gehaltenen Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert Koch-Instituts (RKI) freigeklagt haben. Daraus wird klar: Die im März 2020 verkündete Verschärfung der Risikobewertung von „mäßig“ auf „hoch“ – Grundlage sämtlicher Lockdown-Maßnahmen und Gerichtsurteile dazu – gründete, anders als bislang behauptet, nicht auf einer fachlichen Einschätzung des RKI, sondern auf der politischen Anweisung eines externen Akteurs – dessen Name in den Protokollen geschwärzt ist.“

„…Die von unserem Magazin freigeklagten Protokolle des Krisenstabs des Robert Koch-Instituts (RKI) werden nun für alle zugänglich gemacht. Die mehr als 200 Dokumente sind in erheblichem Umfang durch das RKI geschwärzt. Gegen die Schwärzungen klagen wir aktuell. Wir laden alle interessierten Journalisten zur Mitrecherche ein.“

„RKI-Protokolle: ZDF und SPIEGEL verfälschen nachträglich Ihre Berichte: Die von Multipolar freigeklagten RKI-Protokolle sind seit dem Wochenende Thema in allen großen Medien. Den Durchbruch brachte ein sachlicher und solide recherchierter ZDF-Bericht, der jedoch nachträglich verfälschend umgeschrieben wurde. Von wem, ist bislang unklar. Ein kurz darauf veröffentlichter SPIEGEL-Artikel war zunächst neutral formuliert, nachträglich wurden dann, ohne dies kenntlich zu machen, diffamierende Falschaussagen eingefügt. Die BILD-Zeitung berichtet derweil ohne Diffamierung – und auf Seite 1 ihrer Montagsausgabe.“

Weitere Pressestimmen

10.05.2024

08.04.2024

  • Florian Warweg ( deutscher Journalist und Autor) fragt bei der Bundespressekonferenz nach: auf welcher Grundlage das BMG am 24.2.20 empfahl, Vorkehrungen zur „Lahmlegung der Wirtschaft“ + „Ausgangssperren von unbestimmter Dauer“ zu treffen, wenn am selben Tag, die interne Risikoeinschätzung des RKI lautete: „Risiko für die deutsche Bevölkerung bleibt vorerst gering“.
    Zum anderen fragte er, wie das Gesundheitsministerium es erklärt, dass es beim RKI, einer direkt unterstellten Behörde, nach Eigendarstellung keinerlei Dokumente geben soll, die belegen könnten, dass die Verschärfung der Risikobewertung im März 2020 aufgrund einer wissenschaftlichen Debatte erfolgte und nicht durch politischen Druck. Die „Antwort“ des BMG-Sprechers in Namen der Bundesregierung, man kommentiere „interne Protokolle des RKI grundsätzlich nicht“, ist eigentlich nicht haltbar. Denn zum einen handelt es sich beim RKI um eine direkt dem BMG unterstellte weisungsgebundene Behörde und zum anderen ist durch die gerichtlich erzwungene Veröffentlichung der Protokolle klar, dass die Berliner Verwaltungsrichter in dem Inhalt sehr wohl einen Vorgang von explizit öffentlichem Interesse sahen. Vielleicht ist es Zeit nicht nur das RKI sondern auch das BMG vor den Kadi zu ziehen… – Sehen Sie hier die Totalverweigerung eine Auskunft zu geben.

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Stefan Homburg: Seit 20 Jahren hält das RKI einen Nationalen Pandemieplan für Notsituationen bereit. Die Sendung zeigt, dass Schulschließungen, die viele Familien in Not brachten und die Kindesentwicklung beeinträchtigten, in dem Plan nicht vorgesehen waren und die Politik wie entfesselt Lockdowns verhängte, obwohl die Kliniken leerstanden.

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Podcast: RKI-Protokolle widersprechen Corona-Narrativ der Politik
Zum Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/rki-protokolle-1/

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RKI-Protokolle: Wie die Wissenschaft sich selbst verraten hat | Prof. Dr. Stefan Homburg im Interview mit Jasmin Kosubek 

Prof. Dr. Homburg ist Finanzwissenschaftler und war 20 Jahre lang Leiter des Instituts für Öffentliche Finanzen an der Leibniz Universität Hannover. In der Vergangenheit hat Homburg zahlreiche Politiker und den ein oder anderen Regierungsvertreter beraten. DDarunter Finanzminister Theo Waigel 1996. Später wurde er von Kanzler Schröder in den Rat für nachhaltige Entwicklung berufen. Während Corona wurde Homburg zum dezidierten Corona-Kritiker und hielt die Maßnahmen grundsätzlich für unnötig und unwirksam.

Der Tagesspiegel bezeichnete ihn als „gefährlichen Kritiker“, die SZ als „Prof. Dr. Verschwörung“. In seinem 2022 erschienenen Buch „Corona-Getwitter: Chronik einer Wissenschafts-, Medien- und Politikkrise“ zeichnete er die chronologischen Ereignisse der Coronajahre nach. Wir sprechen über die jüngst freigeklagten Protokolle des Robert Koch-Instituts und warum das weisungsgebundene Institut schlussendlich der Politik gefolgt ist und somit die Wissenschaft verraten hat.

Gesamtdauer: 1:18:57

  • Intro + Vorstellung
    00:00 Intro + Vorstellung
  • 02:10 Kann man sich dem Corona-Thema noch sachlich nähern?
  • 03:00 Wie sind die Behörden-Protokolle zu verstehen?
  • 08:36 Das Robert Koch-Institut als nachgeordnete Behörde des Gesundheitsministeriums
  • 09:22 RKI-Files: Hochstufung der Risikobewertung im März 2020
  • 16:22 Die Bilder aus Bergamo als häufigstes Gegenargument
  • 18:47 Die überlasteten Intensivstationen
  • 24:30 RKI-Files: FFP2-Masken
  • 31:19 Selektive Wahrnehmung als Maßnahmenkritiker
  • 33:55 RKI-Files: Lockdown
  • 38:38 RKI-Files: Corona und Inluenza
  • 43:10 RKI-Files: Impfungen
  • 56:43 Ist ihr Vertrauen in das RKI wieder hergestellt?
  • 01:00:48 Was will man mit einer Aufarbeitung erreichen?

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Podcast: Corona-Politik und RKI-Files: Gespräch mit Gunter Frank – TichysEinblick – Wecker am Wochenende

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Prof. Dr. Stefan Homburg – Die alternativen Fakten des RKI.

Freigeklagte Geheimprotokolle belegen einen klaren Widerspruch zwischen dem, was das RKI intern dachte und dem, was es der Bevölkerung sagte: Das Institut politischen Weisungen, statt unabhängig und wissenschaftlich zu urteilen.

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