Mathematiker begründet seinen Austritt aus der Leopoldina mit der Unterdrückung seiner Forschungsergebnisse zu COVID19

Sprachlos macht der Auftritt von Prof. Stephan Luckhaus, Mathematiker, Seniorprofessor an der Universität Leipzig, Max-Planck-Forschungspreisträger, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz,  langjähriges Leopoldina-Mitglied und dort bis zu seinem Austritt Senator der Sektion Mathematik daselbst sowie bis zum gleichen Zeitpunkt Ende 2020 Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft.

In diesem kurzen Video begründet er seinen Austritt. Und das verschlägt den Atem. Nicht beurteilt werden kann hier, wie wertvoll und richtig seine Untersuchungen zur Corona-Krise sind. Es ist aber bezeichnend, dass Wissenschaftler sich gegenseitig den Mund verbieten, anstatt im offenen Streit um die Wahrheit einander mit Argumenten zu widerlegen suchen.

Wenn Luckhaus mit seiner Darstellung recht hat, mit der er sein Scheitern innerhalb zweier wissenschaftlicher Institutionen beschreibt – bezogen auf seinen Versuch, seine eigenen Forschungsergebnisse öffentlich und damit dem Diskurs zugänglich zu machen, dann wäre alleine dieses Vorgehen so skandalös, dass die Frage danach, ob er gegebenenfalls mit seinen Studien falsch liegen könnte, eher sekundär ist. Primär ist eher vom Gegenteil auszugehen, denn dann wäre es denjenigen, die als Wissenschaftler andere bedrängen, wenn diese nicht „auf Linie“ sind, möglich gewesen, ihn fachlich und sachlich zu stellen. Dass der Versuch der Unterdrückung von Forschungsergebnissen gewählt worden ist, so jedenfalls die Sicht von Luckhaus, heißt jedenfalls nichts Gutes und unterminiert die so wichtige Währung „Vertrauen“.

Aber auch weitere Einzelaussagen in diesem Beitrag sind von Interesse:
– wie hoch ist das Sterberisiko von Menschen zwischen 50 und 65?
– wie hoch könnte die breitgetretene „Inzidenz“ sein, wenn man eine methodisch einheitliche und haltbare Messung anwendete?
– wie gefährlich sind Re-Infektionen durch Mutanten wirklich?

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