Ab Montag Pflicht zu Selbsttests an den Grundschulen

Wir sind besorgt: Unsere Kinder sollen nur noch mit Selbsttest in die Grundschule – und dann die älteren Kinder ins Gymnasium gehen dürfen. Was aber nicht dazu führt, dass sie dort ohne Maske im normalen Unterricht sind, sondern nach wie vor in einem versetzten Unterricht in Gruppen, zweimal die Woche präsent, der Rest als Hausaufgabe oder als Internetkonferenz. Eine Zumutung für Lehrer, Kinder und Eltern.

Warum seid Ihr besorgt, fragen viele verständnislos. Wenn wir doch so die Krankheit in den Griff bekommen und es dann bald wieder alles OK ist?

Das aber ist die Frage: Erst einmal treiben wir die Inzidenzwerte nach oben. Damit steigt auch die Panik. Dann sind viele der positiven Tests falschpositiv. Die Betroffenen, Kinder wie Eltern, werden also über mehrere Tage in Angst und Schrecken versetzt. Die Kinder haben Angst, eine tödliche Gefahr für andere zu sein oder eben selbst von einer tödlichen Krankheit betroffen zu sein.

Dabei sagen Kinderärzte eindeutig: Das alles ist Unsinn. Anlasslose Reihentests unter Kindern sind absolut zu vermeiden. Zumal doch der Aneignetest erst dann etwas messen kann, wenn die Infektion mehrere Tage zurückliegt. Wenn also längst Symptome da sein müssten, wenn die körpereigene Abwehr das Virus nicht längst „abgeräumt“ hat. –

Wenn ein Kind aber Symptome hat, was dann ein Zeichen wäre, dass das Immunsystem gerade daran arbeitet und so viel arbeiten muss, dass eben Symptome auftreten, dann gehört es sowieso nicht in die Schule. Dann kann man ja auch testen.

Die zuständigen Fachverbände der Kinder- und Jugendmedizin sowie der Krankenhaushygiene sind in ihren Empfehlungen eindeutig. Warum richtet die angeblich so wissenschaftsorientierte Politik sich so ganz und gar nicht nach den Empfehlungen der Fachleute?

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