Historiker René Schlott fordert eine selbstkritische Analyse von Politik, Wissenschaft und Medien

Historiker René Schlott berichtet im Deutschlandfunk:

„Schließlich wäre es an der Zeit, dass auch die Medien eine selbstkritische Bilanz ihrer Corona-Berichterstattung vornehmen. Immer nur darauf zu verweisen, dass auch Kritikerinnen und Kritiker zu Wort gekommen seien, reicht nicht aus. Wie in Kommentaren der gesellschaftlichen Spaltung das Wort geredet und wie Mitmenschen sprachlich verächtlich gemacht wurden – auch das muss aufgearbeitet werden.

Ebenso wie die Sicht deutscher Medien auf das Ausland: Während die chinesische Zero-Covid-Politik im blinden Vertrauen auf reine Propagandazahlen des Regimes lange Zeit oft relativ unkritisch kommentiert wurde, gilt die auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger setzende Corona-Politik Schwedens hierzulande noch immer als der „schwedische Sonderweg“…“

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