Gedichte von Klaus E.

Leider ohne Frage
wird in dieser Lage
der Diskurs nicht zugelassen
und Vernunft ganz weggeblasen
Fragen nicht erlaubt
Presse wird geglaubt
Doch in diesen Tagen
bleiben viele Fragen
Wo ist Offenheit
wo die Menschlichkeit
Wo geh‘n Augen auf
nimmt das Gute seinen Lauf
Wo ist Wahrheit
Wann gibt‘s Klarheit
Masken tragen
nichts mehr wagen
Nur noch streiten
Hass verbreiten
kann nicht richtig sein
schnürt die Herzen ein
Hör nicht auf zu fragen
Einer kann dir‘s sagen
Er bringt uns das Leben
kann dir Antwort geben
Maskenträger war er nicht
Er ist unser aller Licht

Vertrauen – du führst mich zur Zuversicht
Doch Angst – du treibst mich nur hinters Licht
Vertrauen – du baust mich immer auf
Doch Angst – du frisst meine Seele auf
Vertrauen – du stärkst mein ganzes Leben
Doch Angst – du liegst schon oft daneben
Vertrauen – in dir hab ich volle Genüge
Doch Angst – du glaubst fast jeder Lüge
Vertrauen – in dir spür ich soviel Liebe
Doch Angst – entfachst die finstersten Triebe
Vertrauen – du lässt mich nach vorne schaun
Doch Angst – du willst mir die Hoffnung klaun
Vertrauen – du bringst mich ins Vaterhaus
Doch Angst – deine Wege sie enden im Aus
Vertrauen auf was – Vertrauen auf wen
Öffne die Augen – dann wirst du ihn sehn
Der Eine – er lacht der Angst ins Gesicht
Er flüstert dir zu : Fürchte dich nicht
Vertrauen – du führst mich zu ihm zurück
Angst hat verloren – Er ist mein Glück

Ich steh vor deinem Thron, Vater
Heb meine Hände auf zu Dir
Du schaust voll tiefer Liebe
und nimmst dann meine Hände
Ziehst mich zu Dir hinauf
Geliebtes Kind, hör ich dich sagen
Bleib immer nah bei mir
Ich ruh in deinen Armen
an deinem Vaterherz
Dann stellst du mich zurück
Sagst voller Stolz und Liebe
Nun geh zurück in diese Welt
mit Vollmacht und mit Kraft
Geliebter Sohn, geliebte Tochter
Zeigt ihnen meine Herrlichkeit
Ruft sie zurück zu mir
Befreit, sprengt alle Ketten
Erzählt von der Versöhnung
Heilt tiefe Wunden
Geht los, ich bin bei euch
Ich geh von deinem Thron, Vater
Gebrauche meine Hände
voll Stolz und voll von Liebe
Geliebt vom Vater aller Väter
Geschickt von Dir

Geh hinaus in dieses Jahr
Nichts wird so sein wie es war
Geh ganz fest an meiner Hand
durch dies angstgeprägte Land
Lass dich führen, lass dich leiten
durch die Engen in die Weiten
Zeig den Menschen, wer ich bin
Führ sie hin zum Lebenssinn
Lass dich füllen, fliess hinaus
Leite sie zum Vaterhaus
Sei jetzt mutig und lass los
Dann wird dein Vertrauen groß
Geh hinein in dieses Jahr
Nichts wird so sein wie es war

Von was lässt du dich leiten
In solch schwierigen Zeiten
Ist es die Angst vor Virus und Tod
Oder vor Krisen, Armut und Not
Oder dass Grundrechte eingeschränkt
Dass Politik von Lobby gelenkt
Oder ist Angst in deinem Leben
Zum Glück gar nicht gegeben
Worauf willst du dein Leben bauen
Was oder wer hat dein Vertrauen
Ratgeber Angst ist schlechte Wahl
Weihnacht flüstert leise: Es war einmal
Bau dein Vertrauen auf eine Person
Der Schöpfer nannte ihn liebevoll: Sohn
Stell deine Fragen an ihn allezeiten
Lass dir von ihm deinen Horizont weiten
Denk nicht an Kirche, Dogmen und Regeln
Er will mit dir in die Freiheit segeln
Er öffnet dir eine neue Welt
In der Vertrauen, Liebe und Hoffnung zählt

Es weihnachtet sehr
Doch manche denken quer
Die Kerzen brennen
wollen die Dinge beim Namen nennen
Geschenke liegen unterm Baum
lenken ab von diesem Alptraum
Lieder werden mit Maske gesungen
Woanders wird um Wahrheit gerungen
Stille Nacht, Heilige Nacht
Kritiker werden mundtot gemacht
Es weihnachtet sehr
Hat jemand Antwort, ist da wer
Das Kind in der Krippe wurde zum Mann
Er zündet in Herzen ein Feuer an
Das Feuer der Liebe und der Kraft
das in uns neue Hoffnung schafft

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